Was INFRAMEDIC technisch unterscheidet

INFRAMEDIC betrachtet Infrarotwärme nicht als einzelne Heizkomponente, sondern als abgestimmtes System aus Sensorik, Steuerungslogik, Infrarotstrahlern und Einbausituation.

Dieser Systemansatz unterscheidet sich von Anwendungen, die ausschließlich mit festen Leistungsstufen oder manuellen Einstellungen arbeiten. Entscheidend ist dabei nicht eine möglichst hohe Leistung, sondern die kontrollierte Zusammenarbeit aller Komponenten.

1. Messwerte statt ausschließlich fester Einstellungen

SAFETY SENSE erfasst die Temperatur im definierten Anwendungsbereich berührungslos. Damit steht der Steuerung zusätzlich zum gewählten Betriebsmodus ein fortlaufender Messwert zur Verfügung.

Der Messort, die Einbaulage und der Erfassungsbereich werden für die jeweilige Anwendung festgelegt. Die Raumtemperatur allein ist dafür nicht ausreichend.

2. Verarbeitung innerhalb definierter Parameter

ONE-CONTROL verarbeitet die Sensordaten zusammen mit dem Betriebszustand. Auf dieser Grundlage kann die angeschlossene Infrarotleistung innerhalb der technisch festgelegten Parameter erhöht oder reduziert werden.

Welche Regelparameter geeignet sind, hängt vom vollständigen System ab. Dazu zählen unter anderem Abstände, Materialien, Geometrie, Strahleranordnung und elektrische Architektur.

3. Abgestimmte Systemarchitektur

Ein Sensor oder eine Steuerung allein bestimmt noch nicht die Qualität einer Infrarotanwendung. INFRAMEDIC stimmt deshalb folgende Bereiche gemeinsam ab:

  • Temperaturerfassung und Sensorposition
  • Steuerungslogik und definierte Betriebszustände
  • Leistung und Charakteristik der Infrarotstrahler
  • mechanische und elektrische Integration
  • technische Prüfung des Gesamtsystems

4. Modulare Integration

Die Plattform ist für unterschiedliche Produktarchitekturen ausgelegt. Je nach Projekt kann die Technologie in ausgewählte Kabinen-, Sitz-, Liege- oder Möbelsysteme integriert werden. Auch geeignete Nachrüstlösungen können nach technischer Prüfung bewertet werden.

Für Hersteller und OEM-Partner bedeutet das: Nicht jedes Produkt benötigt dieselbe Konfiguration. Der gemeinsame technische Kern bleibt erhalten, während die konkrete Auslegung an die Anwendung angepasst wird.

5. Nachvollziehbare Entwicklung

Eine Integration erfolgt schrittweise: Anforderungen werden geklärt, Komponenten ausgewählt, ein Prototyp aufgebaut und unter definierten Bedingungen validiert. Erst danach lässt sich die Eignung für die vorgesehene Anwendung beurteilen.

Dieser Entwicklungsweg schafft eine klare technische Grundlage für Dokumentation, weitere Produktentwicklung und eine mögliche Serienumsetzung.

Was der Unterschied nicht bedeutet

Ein sensorbasiertes System ist nicht automatisch für jede Anwendung die richtige Lösung. Ebenso lassen sich Komfort, Leistung oder Eignung nicht unabhängig vom konkreten Produkt versprechen. Maßgeblich sind immer die vollständige Konfiguration, der vorgesehene Einsatz und die fachgerechte technische Umsetzung.

Wichtige Einordnung

INFRAMEDIC Systeme sind Technologie- und Wellnesslösungen. Sie dienen nicht der Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Aussagen zur Funktion und Eignung beziehen sich auf das jeweils konfigurierte und technisch geprüfte Gesamtsystem.

Weiterführende Informationen

Mehr über die Systemarchitektur erfahren Sie auf der INFRAMEDIC Technologieseite. Informationen für Hersteller und Integrationspartner finden Sie unter OEM Partnership. Die deutschsprachige Produktübersicht für den DACH-Raum finden Sie auf inframedic.ch.

Entwickelt in der Schweiz.

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